Um Eltern und Erziehende bei der Einschätzung des Medienkonsums ihrer Kinder zu unterstützen, werden zahlreiche Ratgeber zum Umgang mit Computer, Computerspielen, Internet und Fernsehen herausgegeben und eine Vielzahl von Projekten gefördert.
So gibt beispielsweise die Kampagne "SCHAU HIN! Was deine Kinder machen.", die seit 2003 läuft, Eltern Tipps und Anregungen zum richtigen Umgang mit elektronischen Medien und verfolgt das Ziel, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und Eltern sowie pädagogische Fachkräfte über elektronische Medienangebote und den kindgerechten Umgang mit ihnen zu informieren: www.schau-hin.info.
Weitere Ressourcen im Internet:
- Unter Service > Medienbildung finden Sie auf dem hessischen Bildungsserver (http://dms.bildung.hessen.de/news/index.html) einige Informationen rund um das Thema Medienbildung in der Schule
- Der deutsche Bildungserver (www.bildungsserver.de) versammelt eine Vielzahl von Bereichen unter dem Schwerpunkt "Medien und Bildung". Sie reichen von Medienpolitik über Medienwissenschaften bis hin zu Medienrecht.
- Die Website der Polizeiberatung (www.polizei-beratung.de) informiert unter anderem über präventive Maßnahmen im Bereich der Medienkompetenz.
- Die Website www.klicksafe.de informiert umfassend über Sicherheitsthemen im Internet und vernetzt als Plattform Initiativen und Akteure bundesweit. Sie will Sicherheit im Internet durch Medienkompetenz fördern und arbeitet im Rahmen des Safer Internet Programm der EU.
- Jugendmedienschutz ist ein Arbeitsschwerpunkt von Schulen ans Netz. Die Initiative bietet unter www.schulen-ans-netz.de Materialien und Hilfestellungen zur medienpädagogischen Arbeit, zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und zu technischen Hilfsmitteln, mit denen z.B. unerwünschte Inhalte gefiltert werden können.
- 50 Tipps zur Medienerziehung zusammengestellt von ZDFonline und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend finden Sie auf der Website des Ministerims unter www.bmfsfj.de
- Im Bereich Medienerziehung der Kampagen SCHAU HIN! www.schau-hin.info/index.php?id=8 stehen Tipps, ein Ratgeber sowie Studien zum Download bereit. So gibt der aktuelle Ratgeber übergreifend für die Medienarten Film & Fernsehen, Internet, Computer & Videospiele, Handy und Hörbuch & Literatur eine Vielzahl von Handlungsempfehlungen zum kindgerechten Umgang mit Medien.
Unter www.schau-hin.info/index.php?id=134 können Interessierte einen Newsletter abonnieren, der vier Mal im Jahr erscheint. - Mit dem Infoset "Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt" will der Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest unter www.mpfs.de/index.php?id=15 Eltern, Erzieherinnen und Erziehern sowie allen anderen Interessierten die wichtigsten Fragen zum Medienumgang von Kindern beantworten.
- MediaCulture-Online ist ein Internetportal für Medienpädagogik, Medienbildung und Medienkultur. Es wird vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg verantwortet und von der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg gefördert. Unter www.mediaculture-online.de/Jugendmedienschutz.880.0.html werden zu den wichtigsten Themen im Jugendmedienschutz Hinweise und Handreichungen gesammelt.
- Diese Seiten des hessischen Bildungsservers (http://jugendmedienschutz.bildung.hessen.de) befassen sich mit dem Jugendmedienschutz. Es werden medienpädagogische Maßnahmen, Hilfen für den Unterricht, Meldestellen, kindgerechte Internetseiten, die Rechtslage und technische Schutzmöglichkeiten vorgestellt.
- www.bag-jugendschutz.de ist die Website der Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz e. V (BAJ). Die BAJ setzt sich überparteilich und überkonfessionell für die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen ein, vertritt ihre Interessen in der Öffentlichkeit und regt Maßnahmen des Kinder- und Jugendschutzes an.
- Die Bundesprüfstelle (www.bundespruefstelle.de) für jugendgefährdende Medien (BPjM) ist eine selbstständige Bundesoberbehörde mit eigenem Haushalt. Unter Medienschutz: Medienerziehung finden Eltern, Lehrer und andere Erziehende neben Anderem wichtige Informationen zur Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen. Es wird auch ein Info-Telefon zu fragen der Medienerziehung für Eltern, Lehrer und anderen pädagogisch Tätige angeboten.
Die Prüfstelle entscheidet über die Jugendgefährdung von Medien und trägt diese in die Liste der jugendgefährdenden Medien ein. Damit unterliegen sie bestimmten Vertriebs-, Verbreitungs- und Werbebeschränkungen und dürfen nur noch Erwachsenen zugänglich gemacht werden. - Information, Beratung, Impulse geben möchte mekonet (www.mekonet.de), das Medienkompetenz-Netzwerk NRW. Zu den online und offline verfügbaren Informationsangeboten und Arbeitsmaterialien gehören eine redaktionell betreute Website mit fachjournalistischem Online-Magazin und Newsletter, die umfassende Online-Datenbank „Grundbaukasten Medienkompetenz“, eine Broschüren-Reihe mekonet kompakt sowie die Ausrichtung von Fachveranstaltungen. Auch Informationsportale und Rechercheangebote anderer Einrichtungen in NRW mit ausgewiesener Expertise im Bereich Medienkompetenz werden über die Website von mekonet auffindbar.
- www.jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministern aller Bundesländer gegründet, um jugendschutzrelevante Angebote im Internet (so genannte Telemedien) zu überprüfen und auf die Einhaltung von Jugendschutzbestimmungen zu drängen. Die Website hält viele Dokumente, Handreichungen und INformationen rund um das Thema bereit.
- Die Freiwillige Selbstkontrolle Fernsehen (FSF, www.fsf.de) ist ein gemeinnütziger Verein privater Fernsehanbieter in Deutschland. Ziel der FSF ist es, einerseits durch eine Programmbegutachtung den Jugendschutzbelangen im Fernsehen gerecht zu werden und andererseits durch medienpädagogische Aktivitäten, Publikationen und Unterstützung von Forschungsarbeiten den bewussteren Umgang mit dem Medium Fernsehen zu fördern.
- Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, http://www.spio.de/index.asp?SeitID=2) führt freiwillige Prüfungen für Filme, Videokassetten und sonstige Bildträger (z. B. DVDs) durch, die in Deutschland für die öffentliche Vorführung bzw. Zugänglichmachung vorgesehen sind. Hier finden Sie die aktuellen FSK-Alterskennzeichen für alle Filme, Videos, Trailer und DVDs, die ab 02.01.2003 von der FSK geprüft und mit einem Kennzeichen versehen worden sind.
- Die Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM, www.fsm.de) ist ein eingetragener Verein, der 1997 von Medienverbänden und Unternehmen der Onlinewirtschaft gegründet wurde. Die Selbstkontrollorganisation bietet jedermann die Möglichkeit, sich im Bereich des Jugendmedienschutzes über strafbare oder jugendgefährdende Inhalte im Netz zu beschweren oder Fragen zum Thema Jugendschutz im Internet zu stellen.
- Die Kommission für Jugenmedienschutz (KJM, www.kjm-online.de/public/kjm/) ist in den beiden Bereichen Rundfunk und Internet tätig, um die Einhaltung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrag durchzusetzen. Im erst genannten Bereich führt sie beispielsweise die Vorabkontrolle und die nachträgliche Überprüfung von Sendungen in Hörfunk und Fernsehen durch, im Internet überprüft und bewertete sie mögliche Verstöße gegen die Jugendschutzbestimmungen.
- Die Alterskennzeichnung von Computerspielen ist eine Aufgabe der Jugendministerien der Länder. Sie bedienen sich der Serviceleistungen der Unterhaltungssoftware SelbstKontrolle (USK) als einer international anerkannten Testeinrichtung, die selbst Teil eines freien Trägers der Jugendhilfe ist. Auf der Website (www.usk.de) steht eine Datenbank aller geprüfter Spiele zur Verfügung, in der die Alterkennzeichnungen eingetragen sind.
- Ziel des FLIMMO ist es, Eltern und Erziehenden die Sichtweisen der Kinder auf Fernsehangebote nahe zu bringen und ihnen Mut für eine Fernseherziehung zu machen, die die Kompetenz der Kinder fördert. Der Flimmo (www.flimmo.de) bewertet Fernsehungen und gibt Empfehlungen über kindgerechte Sendungen.
- PopScriptum, gegründet 1992 als erstes deutschsprachiges Publikationsforum zur Popmusik-Forschung und herausgegeben vom Forschungszentrum Populäre Musik der Humboldt-Universität wir online herausgegeben. Heft 5, leider nicht mehr ganz aktuell, beschäftigt sich mit "Recher Musik" und gibt einen Überblick über die verschiedenen Strömungen.
- Zu Pro Familia Darmstadt gehört „Sex‘n‘Surf“, eine Fachstelle für Jugend, Medien und Sexualität. Hier arbeiten sieben Sexualpädagogen. Sie informieren Schulklassen, veranstalten Vorträge, halten Broschüren bereit, beantworten Fragen von Kindern und Jugendlichen, geben aber auch Eltern Hilfestellung, wie sie mit den neuen Medien wie Internet oder Handys umgehen sollen. Kontakt: Landgraf-Georg-Straße 120 in Darmstadt, Telefon 06151 42942-0.
- Die Website www.jugend-und-handy.de bietet einige hilfreiche Tipps zum Thema Gewalt- und Pornografievideos, unter anderem zu Sicherheitseinstellungen von Mobiltelefonen sowie Hinweise zu Jugendschutzoptionen und Kinder- und Jugendtarifen der bekannten Mobilfunkbetreiber.
- In der Suchmaschine openPDF finden sich unter dem Suchwort "Mediengewalt" viele Treffer, in der Hauptsache wissenschaftliche Arbeiten zum Thema. Diese reichen von Universitätsrefereraten bis hin zu Dissertationen.
- Früher oder später entdeckt jedes Kind den Computer. Als Lotsen durch die Medienwelt sind die Eltern gefragt – die nicht selten überfragt sind: Welches Spiel eignet sich für den Nachwuchs? Und was passiert in SchülerVZ eigentlich, worauf muss man in sozialen Netzen achten? Heise hat einige Artikel seines Magazin c't bereitgestellt, als kleinen Überblick zum Thema für Eltern und Pädagogen.