Staatssekretär Horst Westerfeld: „Für eine bessere Orientierung in der virtuellen Welt“

Die Landesregierung unterstützt weiterhin das Fortbildungsprogramm „Internet-Medien-Coach“. Lehrkräfte, Mitarbeiter der Jugendhilfe und Polizisten werden dabei über die Chancen und Risiken von Internet, Chat und Handy informiert. Staatssekretär Horst Westerfeld hat heute in Wiesbaden die sechste Fortbildungsveranstaltung zum „Internet Medien Coach“ des Netzwerks gegen Gewalt begleitet.
Bestandteile von Medienkompetenz
Medienkompetenz ist die Fähigkeit, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt, zur Teilhabe an, sowie zur Mitgestaltung der (Informations-) Gesellschaft zu nutzen. Dazu gehören:
Unterrichtsmaterialien zur Medienkompetenz
In insgesamt sieben Unterrichtsentwürfen werden die beiden Themenkomplexe "Menschenwürde" und "Bild- und Persönlichkeitsrechte" erarbeitet. Das Material für die Klassen 7 bis 10 ist flexibel fächerübergreifend einsetzbar.
Kinder, Jugendliche und Medien
Der Alltag von Kindern und Jugendlichen wird zunehmend durch elektronische Medien bestimmt. Sie dienen der Information, der Kommunikation sowie der Unterhaltung und sind in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und in vielen anderen Bereichen unverzichtbar geworden.
Medien sind auch "Miterzieher": ...
Computerspielen aus der praktischen Sicht
Seit geraumer Zeit gehören Computer- und Videospiele zu den beherrschenden Themen der Öffentlichkeit. Im Vordergrund stehen dabei zumeist die Auseinandersetzungen um die so genannten "Killerspiele", obwohl diese nur einen geringen Anteil an den verkauften Spielen ausmachen.
Jugendgefährdende Inhalte im Internet
Kinder und Jugendliche müssen so gut wie möglich vor ungeeigneten und gefährlichen Inhalten geschützt werden. In Deutschland sind die Anbieter und ihre Selbstkontrolleinrichtungen für die Berücksichtigung des Jugendschutzes verantwortlich.
Kinder, Jugendliche und das Internet
Die Bedeutung des Internets nimmt immer mehr zu, insbesondere mit der Erhöhung der Datenübertragungskapazitäten. Der grenzenlosen Informationsbeschaffung steht fast nichts mehr im Wege. Dies gilt leider auch für Inhalte, die Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung gefährden können: grausame Gewaltdarstellungen, Pornografie, rechtsextreme Propaganda.
Handy - Mehr als mobile Kommunikation
Mit neuen Funktionen an Mobiltelefonen wie Kamera oder Bluetooth bieten sich neue Möglichkeiten, (heimlich) Bild- oder Tonaufnahmen von anderen Personen zu machen und diese zu veröffentlichen oder zu verbreiten, andere zu beleidigen und Gerüchte über sie zu streuen oder ihnen Angst zu machen.
Suchen im Netz - Sprungschanzen ins Netz: Wie Kinder im Internet suchen
Ihre ersten Schritte im Internet beginnen Kinder oft über Suchmaschinen. Sie nutzen bekannte Adressen wie "Google" oder "Yahoo", um nach Inhalten zu suchen, die sie interessieren.
Files-Sharing oder "Tauschbörsen"
Die weltweite Vernetzung von Rechnern ermöglicht einen weltweiten Datentransfer. Nicht immer ist dieser jedoch erwünscht - so sind so genannte "Tauschbörsen" ein Dorn im Auge der Musikindustrie, weil ihr durch den illegalen Austausch von Musikstücken enorme Verluste entstehen.
Machen Computerspiele gewalttätig?
In den vergangenen Jahren haben die Medien immer wieder von Gewalttätern berichtet, die zu Hause offensichtlich intensiv gewalthaltige Computerspiele genutzt haben. Häufig werden dabei die Computerspiele als Ursache für das aggressive Verhalten der Täter angesehen. Auch in der Politik ist das Thema angekommen. Entsprechend diskutieren Politiker über mögliche Verbote von oder Zugangsbeschränkungen zu gewalthaltigen Computerspielen. Als besonders verdächtig gelten so genannte "Killerspiele".
Bunte Bilderwelt
Fernsehen ist das „Fenster zur Welt“. Im Fernsehen werden Auge und Ohr angesprochen. Dieser Umstand macht das Medium Fernsehen attraktiv und glaubwürdig; es ist ein Vorteil, den die meisten anderen Medien nicht bieten können.